Die Faszination Focke Wulf Ta 152 - vom Original zum Nachbau 
- der letzte echte Höhenjäger

Oberfeldwebel Josef „Jupp“ Keil von der 10./JG 301, Sachau, Januar 1945

Kleine geschichtlicher Erläuterung zum Jagdflieger Oberfeldwebel Josef „Jupp“ Keil


Josef „Jupp“ Keil flog von Anfang 1939 bis 1940 mit der Jagdgruppe 101 zur Verteidigung Norddeutschlands. Bis März 1940 diente Keil mit JG 3 in Jena-Rodingen. Unteroffizier Keil wurde der Stabstaffel von 8./JG 3. zugeteilt. Am 2. November 1940 wurde Keil im Luftkampf schwer verwundet, was eine lange Genesung erforderte. Nachdem er sich von seinen Wunden erholt hatte, wurde Josef Keil im September 1944 zur III./JG 301 versetzt. Keil war einer der erfolgreichsten Jagdflieger, mit mindestens vier Abschüsse mit der Focke-Wulf Ta 152 H. Ofw. Jupp Keil flog später in der Stabsstaffel der III./JG 301. Er wurde noch im Frühjahr 1945 mit dem deutschen Kreuz in Gold ausgerüstet. 

  

Diese Aufnahme ist sehr wahrscheinlich im Januar oder Februar 1945 in Sachau entstanden, es zeigt Ofw. Josef „Jupp“ Keil von der 10./JG 301 im  in der typischen Jagdflieger Kombi. 




Genau dieses Bild war mein Vorbild, was ich gerne als Modell Diorama darstellen wollte.!



Fange erstmal mit der Figur von Josef „Jupp“ Keil an. Um die Figur im Maßstab 1/35 hat sich der Figurenmodellbauer David Strauß gekümmert.


Die Figur sollte eine bestimmte Pose haben, dafür musste sie erheblich umgebaut werden. Der rechte Arm war noch relativ leicht, durch einen andren passenden zu ersetzen. Der linke Arm musste aber neu gestaltet werden. Hierzu wurde ein Stück Kupferdraht als Basis mit Sekundenkleber in Poison gebracht, Bild links).


Keil 1
Keil 1
Keil 2
Keil 2
Keil 3
Keil 3


Alle Teile die neu modelliert werden, wurden mit 2 Komponenten Modelliermasse neu modelliert. Bildmitte sieht man den nächsten Schritt. Der Kupferdraht bekommt zunächst eine Stütze da die Modelliermaße besser aushärtet und stabiler ist als der Sekundenkleber. An der Hose sieht man das fertig modellierte Ergebnis. Rechtes Bild zeigt die vor Schattierung. 


Keil 4
Keil 4
Keil 5
Keil 5


Nachdem alle modellieren arbeiten abgeschlossen sind, wird die Figur schwarz grundiert. So ist diese schon vor schattiert, und man geht kein Risiko ein sich später, tiefe Stellen hell von höheren, abheben. Das rechte Bild zeigt die fertige bemalte Figur. Es wurden ausschließlich Acryl Farben benutzt, wie diese im Hintergrund. Zum einstauben wie beispielweise die Stiefel, wurden Pigmente verwendet.  


Für den Luftwaffen Baracken Bau im Maßstab 1/35, konnte ich Jens Köpke begeistern.

Es gab auf dem Markt keine passende, also habe ich mich für RAF Baracke entschieden, diese wurde nun für die andre Feldpostnummer etwas umgebaut. Eine komplett genaue Nachbildung wird es nicht werden - dazu sind die Fenster im Bausatz zu unterschiedlich .....



Jens hat versucht, mit ein paar Zusatzdetails dem Vorbild näher zu kommen 


Sachau 3
Sachau 3
Sachau 1
Sachau 1
Dachpappe lackiert
Dachpappe lackiert
Damit es in der Baracke nicht so ungemütlich ist, gibt es noch eine kleine Innenausstattung
Damit es in der Baracke nicht so ungemütlich ist, gibt es noch eine kleine Innenausstattung


Linkes Bild - die gröbsten Säge arbeiten sind abgeschlossen (dafür wurde extra eine passende Säge besorgt), jetzt wird alles verleimt. Bildmitte zeigt gerade den aktuellen Zwischenstand, rechtes Bild, Dach hat Dachpappe in schwarz verpasst bekommen. Dann ging es mit Innenausbau weiter, unteres Bild, Damit es in der Baracke nicht so ungemütlich ist, gibt es noch eine kleine Innenausstattung, die Teile stammen von MiniArt und PlusModel.   


Innenausbau
Innenausbau
Die kleine Luftwaffenbaracke ist mittlerweile fertig
Die kleine Luftwaffenbaracke ist mittlerweile fertig


Die Kleine Luftwaffen Baracke samt Innenausbau ist nun fertig.


Abschluss Bild 




Ergänzung zu diesem Bild, die Diorama Platte hat original Erde vom ehemaligen Flugplatz Sachau bekommen



Ein Modell mit Geschichte!



Mein Dank geht an David Strauß und Jens Köpke